Kopfgelenktherapie nach Picard
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Indikationen für die Kopfgelenktherapie

Das Indikationsspektrum dieser Maßnahme ist sehr breitgefächert, da viele Krankheitsbilder als bedeutende Kovariable die dekompensierte Kopfgelenkasymmetrie beinhalten: Entwicklungsstörungen vom frühkindlichen bis zum jungen Erwachsenenalter können durch die genannte klinische Maßnahme ebenso gemildert wie unterschiedliche Symptomatiken des Erwachsenen erfolgreich therapiert werden. Für die unten genannten Indikationen konnten am Patientengut Therapieerfolge verzeichnet werden. Manche Indikationen für die Kopfgelenktherapie haben vorwiegend Verwringungscharakter und betreffen das Achsenskelett:

Dann gibt es auch mit der Kopfgelenkasymmetrie verbundene Folgen von Durchblutungsstörungen oder Störungen des Lymphflusses am craniozervikalen Übergang:

Kopfgelenktherapeutisch zugängliche Symptomatiken mit neurogener Komponente sind:

Die in der Unfallhistorie begründeten Beschwerden äußern sich in einer Zerrung und Dehnung des linken hinteren Digastricus-Muskelbauches und einer charakteristischen Verwringung der Kopfgelenke:

Schließlich gibt es therapierbare Störungen, die eng mit der supra- und infrahyoidalen sowie der pharyngo-laryngealen Muskulatur zusammenhängen:

Nicht zuletzt ist anzunehmen, dass kindliche Entwicklungsstörungen eng mit der Kopfgelenkasymmetrie vergesellschaftet sind:

Bei bestehender Indikation sollte die Kopfgelenktherapie unter Wahrung medizinwissenschaftlicher Prinzipien erfolgen (Selbstbestimmung des Patienten, Anamnese, therapiebegleitende Diagnostik, z.b. Neutral-Null-Methode, Palpation, Katamnese, wenn nötig: langfristige Betreuung). Die oben genannten Gesundheitsstörungen bedürfen engmaschiger therapeutischer Begleitung, damit Nebenwirkungen wirksam aufgefangen werden können. Die Kopfgelenkasymmetrie und ihre Therapie sollte unter orthopädischem, neonatologischem, pädiatrischem, geriatrischem und weiteren Aspekten systematisch beforscht werden. Sicherlich sollte sie in die Kopfschmerzforschung Eingang finden.