Ein die Kopfbeweglichkeit einschränkender Muskel (Venter posterior musculi digastrici) zieht linksseitig hinter den Kopfgelenken her und verursacht eine Schiefstellung derselben, bevor er am Zungenbein ansetzt. Rechtsseitig verläuft er aber vor den Kopfgelenken zum Zungenbein, ohne diese einzuschränken.
Die gesundheitlichen Nachteile der asymmetrischen Digastricus-Muskelführung lassen sich durch Muskelumlagerung des linken hinteren Digastricusbauches vor die Kopfgelenke aufheben, woraufhin ab Behandlungszeitpunkt die linksseitige Durchblutung und Innervation zum Kopfe optimiert und das Achsenskelett und seine Muskulatur symmetrisiert werden.
Die asymmetrische Muskelführung des hinteren Digastricusbauches um die Kopfgelenke ist Gegenstand eines anthropologischen Dissertationsvorhabens von Robert Emmanuel Picard. Bis zu seiner Veröffentlichung muß auf die Beweisführung gewartet werden.
Hingegen sollen die klinischen Implikationen - aus ethischen Gründen - dem geneigten Publikum ab sofort zugänglich gemacht werden:
Die gesundheitlichen Nachteile der o.g. asymmetrischen Muskelführung lassen sich durch Muskelumlagerung des linken hinteren Digastricusbauches vor die Kopfgelenke aufheben, was mit 'Kopfgelenktherapie' bezeichnet wird.
Das Indikationsspektrum ist groß, da viele Krankheitsbilder die dekompensierte Kopfgelenkasymmetrie als Mitursache beinhalten: Entwicklungsstörungen von der frühen Kindheit bis zur Adoleszenz sowie unterschiedliche Symptombilder des Erwachsenen können günstig beeinflußt werden.
Medizinethisch ist zu wünschen, daß die Kopfgelenktherapie aufgrund ihrer Therapieerfolge und der langfristigen Unbedenklichkeit befürwortet wird; gesellschaftlich, daß sie als Kulturfertigkeit Verbreitung findet.
